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Christo & Jeanne-Claude
Druckgrafiken:



Package on a hunt Jeanne-Claude Grafik Goslar


Package on a hunt CH01

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Christo und Jeanne-Claude Biografien:

Christo (Christo Vladimirov Javacheff) *13. Juni 1935 in Gabrowo, Bulgarien,
Jeanne-Claude (Jeanne-Claude Deant de Guillebon) *13.06.1935 in Casablanca, Marokko


Kindheit und Jugend:
Christo wuchs als einer von drei Söhnen seines Vaters Vladimir Jawaschew und seiner Mutter Tzveta Dimitrova in Bulgarien auf. Während sein Vater eine familieneigene Chemiefabrik betrieb, war seine Mutter Generalsekretärin der Akademie der Schönen Künste in Sofia bis zur Heirat 1931. Die Kontakte seiner Mutter zur Akademie und zu deren Künstlern liessen Christo bereits in früher Kindheit mit der Kunst in Berührung kommen. Befreundete Künstler waren häufige Gäste im Hause seiner Eltern, wobei Christos zeichnerisches Talent entdeckt und gefördert wurde. Einige Jahre später sollte Christo in der Fabrik seines Vaters, in der auch Stoffe gefertigt bzw. veredelt wurden, seine Vorliebe für dieses Material entdecken. Christos Kindheit wurde von den Ereignissen des 2. Weltkriegs überschattet, jedoch konnte seine Familie, dank eines Landsitzes, den Krieg ohne Verluste überstehen. Nach dem Krieg und der kommunistischen Machtübernahme wurde Christo's Vater enteignet und der ursprünglich in Wohlstand und gehobener gesellschaftlicher Stellung befindlichen Familie standen schwierigere Zeiten bevor.
Jeanne-Claude (Jeanne-Claude Denat de Guillebon) hatte zufällig am selben Tage und im gleichen Jahr wie Christo Geburtstag, dies vorläufig jedoch als einzige Gemeinsamkeit, denn Jeanne-Claude stammte aus kulturell und familiär sehr unterschiedlichen Verhältnissen, zudem lag ihr Geburtsort Casablanca auch geografisch weit von Christo's Geburtsort entfernt. Bekannt ist, dass ihre Mutter Precilda zum Zeitpunkt der Geburt Jeanne-Claudes noch minderjährig war und dass Ihre Eltern ungesetzlich heiraten mussten. Ihr Vater, Major Leon Denat, trennte sich kurz nach der Geburt wieder von seiner Frau und Jeanne-Claude wuchs unter ungünstigen Bedingungen in der Familie ihres Vater auf. Nach Kriegsende 1945 wurde Jeanne-Claude von ihrer Mutter Precilda aufgenommen und fortan konnte ihr nun eine bessere Umgebung in Paris, mit Zwischenaufenthalt in Tunesien, liebevollere Erziehung sowie eine sehr gute Ausbildung ermöglicht werden die auch durch die Heirat ihrer Mutter 1946 mit dem General Jacques de Guillebon untermauert wurde.

Kunststudium:
Christo studierte von 1953 - 1956 an der Akademie der Künste in Sofia, im Anschluss kam Christo nach Prag und konnte auf abenteuerlichen Wegen nach Wien zu reisen, dort fand er Aufnahme bei einem alten Freund seines Vaters. In Österreich studierte Christo lediglich ein Semester an der Akademie der bildenden Künste Wien um dann, nach einer Zwischenstation in Genf, 1958 nach Paris überzusiedeln. Christos Studienzeit war von Geldknappheit gekennzeichnet welcher er durch das Malen von Auftragsarbeiten in Form von Portraits begegnete. Durch diese Portraits kam es zu der schicksalhaften Begegnung mit der Frau des Generals de Guillebon, die Christo portraitieren sollte. Ihre Tochter Jeanne-Claude, seine spätere Frau, verliebte sich in Christo und es sollte daraus eine langjährige, fruchtbare künstlerische Partnerschaft entstehen.
In diese Zeit fallen Christos erste Verhüllungsarbeiten die, scheinbar wahllos, alle erdenklichen Gegenstände unter Stoff verhüllt und verpackt verschwinden liessen. Christo erkannte die Verhüllung und Verpackung und die damit verbundene Umformulierung von gewöhnlichen Gegenständen als Kunstform. Neben dem Portraitmalen besuchte Christo zahlreiche Museen und Ausstellungen wobei u. A. die Kunst von Jean Dubuffet von Christo favorisiert wurde.

Erste Erfolge: Um 1960 konnte Christo erste Verhüllungen an den Kunstsammler Dieter Rosenkranz verkaufen, in 1961 kam es zu einer ersten Einzelausstellung in Köln die ihm auch die Bekanntschaft mit Nam Jun Paik und weiterer Künstler ermöglichte. Im Kölner Hafen entstand die Installation Gestapelte Ölfässer und Verhüllungen.
Das erste Gemeinschaftswerk Christos, zusammen mit seiner künftigen Frau Jeanne-Claude, stellte eine Mauer aus Ölfässer dar, die im öffentlichen Raum, in der Pariser Rue Visconti, als Abriegelung und Anspielung sowie Protest gegen die im selben Jahr errichtete Berliner Mauer zu verstehen war. Nachdem die behördliche Genehmigung zur Installation der insgesamt 204 Ölfässer Christo versagt wurde, entschloss sich das Künstlerpaar diese Aktion illegal durchzuführen was, neben einer Festnahme, auch nicht unerhebliche Publicity einbrachte. Im November 1962 entschlossen sich Christo und Jeanne-Claude zur Heirat, es sollte daraus eine langjährige, auch künstlerisch äusserst fruchtbare Beziehung, entstehen.

Christo und Jeanne-Claude entschlossen sich 1964 nach New York überzusiedeln, trotz einiger Ausstellungen in namhaften Galerien, darunter bei Castelli, litt das junge Paar unter Geldsorgen zumal diese sich nach Ablauf ihres Touristenvisums illegal in New York aufhielten (erst 1967 wurde ihnen der dauerhafte Aufenthalt und die Arbeitserlaubnis zuteil). In diese schwierige Zeit fallen einige Schaufensterverhüllungen sowie als Objekt ein 1200 Kubikmeter fassendes "Luftpaket" 1966. Christo und Jeanne-Claude fällten die grundsätzliche Entscheidung keine Auftragsarbeiten anzunehmen, ihre Projekte selbst zu finanzieren und dies aus dem Verkauf von Fotografien und Druckgrafiken als Dokumentationen ihrer Installationen zu bestreiten.


Weitere Erfolge: Es enstanden nun in Folge eine Reihe von gemeinsamen Grossprojekten des Künstlerpaares:

1968: Anlässlich einer Ausstellung auf der documenta IV in Kassel ensteht der überdimensionale Ballon 5600 cubicmeter package der mittels Heliumfüllung aufgerichtet werden sollte um im ersten Anlauf zu scheitern, erst eine Überarbeitung des Ballons führte dann zum Erfolg. Christo und Jeanne-Claude konnten dieses Projekt selbst finanzieren was jedoch in diesem Stadium noch mit viel Mühe und Entbehrung verbunden war.
Es wurden ausserdem die beiden Projekte Verhüllter Brunnen und Turm in Spoleto (Mittelitalien) sowie Verhüllte Kunsthalle Bern realisiert.

1969/1970: Unter dem Projektnamen Wrapped Coast, One Million Square Feet enstand an der Little Bay in Austalien die Verhüllung eines Küstenabschnitts. Christo und Jeanne-Claude konnten hier, zusammen mit 130 Helfern, ein wirklich grosses Projekt mit 93.00 Quadratmetern Synthetikgewebe verwirklichen und zudem auf eine überwiegend positive Resonanz der Bevölkerung blicken.

1971: Es entstand in Deutschland, im beschaulichen Städtchen Monschau / Eifel das Projekt mon Schau, bei dem die Burg, die Haller-Ruine und auch der Blick über die Rur verhüllt wurde, wobei letzteres auf einige Schwierigkeiten bei der Umsetzung stiess. Beabsichtigt war es hier, die Schönheit des Eifelstädtchens durch Verhüllung den Anwohnern wieder näher zu bringen, da -nach Ansicht Christos- der tägliche Anblick der Schönheit das Auge des Betrachters abstumpft. Viele Anwohner hatten jedoch eine andere Auffassung von Kunst und konnten dem Projekt nicht folgen, so dass das mittlerweile im Ausland berühmte Künstlerpaar hier vorläufig nur bedingt an die vorangegangenen Erfolge anknüpfen konnte. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass es sich hier um ein arbeitsteiliges Projekt handelte bei dem Christo die Konzeption und Planung stellte und die Umsetzung wieder an viele Helfer deligierte, angeblich hat Christo dieses Werk nicht mit eigenen Augen gesehen, sondern lediglich aus der Ferne dirigiert.

1970-1972: In einem Tal der Rocky Mountains in Colorado (USA) enstand das Projekt Valley Curtain bei dem ein ca. 400 Meter langer Vorhang durch dieses Tal gespannt wurde. Dieses Projekt stiess von allen Seiten auf Schwierigkeiten, sowohl die Finanzierung, die wieder von Christo und Jeanne-Claude aufgebracht wurde und sich mehrmals verteuerte, als auch die behördliche Genehmigung. Das Projekt selbst wurde dann während der Umsetzung, wieder mit der Unterstützung von zahlreichen Helfern, durch eine Windböe zerstört. Im Jahre 1972 wurde dann ein zweiter Versuch gestartet der aber nach erfolgreicher Montage nach nur 28 Stunden bedingt durch einen Sturm wieder demontiert werden musste. Es gelangen hier jedoch zahlreiche Fotografien und das Projekt konnte als in grossen Teilen als verwirklicht betrachtet werden.

1972-1976: Nach jahrelangem Kampf mit der amerikanischen Bürokratie gelang Christo die Umsetzung des Projekts Running Fence in Kalifornien bei dem ein 5,5 Meter hoher und 39,5 Kilometer langer Stoffzaun durch die Landschaft verlief um im Meer zu enden. Das Projekt endete zudem mit einem Bussgeldbescheid in Höhe von 60000 US-Dollar wegen fehlender Bewilligungen.
Anm. bwoom-contemporary: Die Bebilderung des Projektes Running Fence lässt Emotionen enstehen, so beim europäischen Betrachter Erinnerungen an die Grenze der DDR und des Warschauer Paktes zumal Christo selbst Flüchtling aus dem Ostblock war und diese Grenze überwunden hatte. Aktuell lassen sich auch Assoziationen zu der geplanten Grenzmauer zwischen den USA und Mexiko herstellen, ebenso die inzwischen in grossen Teilen realisierte Mauer zwischen Israel und den arabischen Staaten. Auch bei diesen tatsächlichen Grenzen wurden und werden Landschaften einbezogen und das politische sowie gesellschaftliche Scheitern eindrucksvoll und unübersehbar illustriert.

1977: Es enstand im Jacob Loose Park in Kansas City für zwei Wochen das Projekt Wrapped Walk Ways bei dem die Fusswege das Parks mit safranfarbenem Nylongewebe belegt wurden.

1983: In der Biscayne Bay in Miami, Florida konnte im Mai für zwei Wochen Ausstellungdauer das Grossprojekt Surrounded Islands eindrucksvoll realisiert werden. Insgesamt elf Inseln in der Bucht wurden von schwimmendem roséfarbenem Gewebe umsäumt und stellen einen weiteren Meilenstein Christos, zudem mit herausragender Fotogenität aus der Vogelperspektive, dar.

1985: Im Vorjahr gelang es Christo und Jeanne-Claude eine Genehmigung zur Verhüllung der Brücke Pont Neuf in Paris zu erlangen The Pont Neuf Wrapped, diese wurde dann 1985 umgesetzt und sollte, in nur zwei Wochen Öffnungszeit, drei Millionen Besucher begeistern. Dem Projekt, dessen Vision bereits zehn Jahre zuvor entstand, ging wieder eine lange Planung voraus die jedoch erfolgreich abgeschlossen und vom damaligen Pariser Bürgermeister Jacques Chirac abgesegnet wurde.

1988: Im Jahr nach der Kaiserringverleihung an Christo entstand in Zusammenarbeit mit dem Goslarer Mönchehausmuseum die Verhüllung einer Bergwerkslore (engl. Hunt), es handelt sich hierbei um die letzte mit Erz beladene Lore, die zum Zeitpunkt der Schliessung des Goslarer Rammelsberg-Bergwerks 1988, den Berg verlassen hatte. Grosse Teile der Lore wurden mit stabilem Gewebe umhüllt und verschnürt und -abweichend von den sonst zeitlich befristeten Verhüllungen- als dauerhafte Installation belassen. Diese Verhüllung mit dem Namen Package on a Hunt - Projekt für Goslar war seitdem im Rammelsbergmuseum ausgestellt und kehrte 2018 in das Mönchehausmuseum zurück, wo diese nun im Skulpturengarten besichtigt werden kann.

1991: Zeitgleich in zwei Ländern konnte das Projekt The Umbrellas, Japan-USA realisiert werden. Hierzu wurden für Japan 1340 blaue Schirme und für die USA 1760 gelbe Schirme mit einem Durchmesser von jeweils 8,66 Metern gefertigt und jeweils in einem binnenländischen Tal aufgestellt (Ibaraki und Kalifornien). Diese wieder stark die Landschaft prägende bzw. umformulierende Installation sollte sowohl Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede zweier sehr unterschiedlicher Nationen und Kulturen herausstellen.

1995: Im Juni 1995 konnte von Christo das Projekt Verhüllter Reichstag (Wrapped Reichstag) realisiert werden, diesem Projekt ging wieder eine extrem lange Planungszeit und zahlreiche politische Debatten voran. Bereits im Jahre 1961 formierte sich bei Christo der Wunsch ein Parlamentsgebäude zu verpacken, 1971 manifestierte sich diese Idee, angeregt durch einen Berliner Architekten, dafür das Gebäude des alten Deutschen Reichstags zu fokussieren.
Nach vorangegangenen Ablehnungen, traf nun das lange geplante Projekt auf fruchtbaren Boden da nach der Wiedervereinigung 1990 dann auch die Entscheidung gefallen war die Bundeshauptstadt von Bonn nach Berlin zu verlegen. Das bereits im Dritten Reich seiner Funktion als Parlament enthobene -und danach in der jungen Bundesrepublik nur noch mit symbolhaftem Charakter behaftete Bauwerk- sollte fortan als neuer Bundestag in modernem Gewand auferstehen. Hier bot sich nun also vor Beginn der Bauarbeiten eine Verhüllung an, die auch als Zäsur vor der Neugestaltung symbolisch die Zeitenwende für dieses Bauwerk markiert.
Dieses Grossprojekt wurde wieder von hunderten freiwilligen und professionellen Helfern umgesetzt und stiess auf ein zunehmend positives Echo der breiten Bevölkerung, besonders
nachdem öffentlich klar verlautbart wurde, dass auch diese Installation ohne Steuergelder realisiert werden sollte. Die vollständige Verhüllung des Reichstags mittels silbrigem Gewebe zeigte spektakuläre Farb- und Lichteffekte, je nach Tageszeit und Sonnenstand, die nun von einem Millionenpublikum begeistert wahrgenommen wurde.
Aus deutscher Sicht wird dieses Werk Christos gerne auch als vollendete Schnittstelle zur Einbeziehung der breiten Bevölkerung in die Welt der Kunst gesehen. Auch hier sollte dann nach nur zwei Wochen nach Fertigstellung die Verhüllung wieder abgebaut werden und fortan lediglich in der Erinnerung der Besucher und der fotografischen Dokumentation weiterbestehen.

1998: Im Berower Park der Fondation Beyeler in Riehen (Schweiz) wurde das Projekt Verhüllte Bäume (Wrapped Trees) umgesetzt. Hierzu wurden in diesem Park 178 Bäume mit Polyestergewebe und Seilen umhüllt. Bei diesem aussergewöhnlichen Konzept wurden somit lebende Bäume umformuliert, damit also "Gegenstände" die sich nur schwer einschätzen lassen und tatsächlich auf die Umhüllungen flexibel reagierten um damit eine eigene, vom Künstler nicht vollständig planbare Formensprache zu entwickeln.

2005: Als geradezu gigantisches Projekt enstand The Gates im Central Park in New York das vom 12.11. - 27.11. zu sehen war: Entlang einer Wegefläche von 37 Kilometern wurden 7503 Metalltore sowie Torähnliche Konstruktionen aufgestellt die mit safranfarbenen Stoffbahnen behängt wurden. Diese sehr weitläufigen, sich durch den Park windenden Installationen konnten, sowohl aus der Nahsicht als auch aus  der Betrachtung von höherliegenden Standorten, dem Park eine stark abgewandelte, moderne und zugleich eine gewisse Leichtigkeit vermittelnde Aussage. Auch hier wurde wieder ein Millionenpublikum angesprochen und einbezogen und somit eine weitere Schnittstelle der Kunst zur breiten Bevölkerung realisiert.

2013: Ohne seine Frau Jeanne-Claude, die 2009 verstorben war, setzte Christo nun das Projekt Big Air Package im Gasometer Oberhausen um. Der Gasometer stellt ein Industriedenkmal dar, das nach seiner Stillegung als Gasspeicher, ab 1993/94 als Kunstausstellungshalle dient und dabei die höchste Ausstellungshalle Europas darstellt. Geradezu erschaffen um das Big Air Package, seinerseits die grösste freitragende Skulptur der Welt, zu beherbergen.
Hierzu liess Christo eine aufblasbare, lichtdurchlässige Hülle mit einer Höhe von 90 Metern und einem Durchmesser von 50 Metern anfertigen die mit Seilen umschnürt im Gasometer installiert wurde. Diese "Verpackte Luft" konnte im Gasometer von allen Seiten, mittels Aufzug auch von oben sowie sogar von innen betrachtet werden und stellte eine spektakuläre Vermählung der Gigantomanie mit lichtdurchfluteter Leichtigkeit dar.

2016: Vom 18. Juni bis zum 3. Juli war Christo's Projekt The Floating Piers auf dem Iseo-See (Italien) zu sehen und zu begehen. Hierzu wurden rd. 200000 Schwimmelemente mit orangegelbem Stoff bespannt und als schmimmende Stege über den See geführt um die Inseln Monte Isola und Isola di San Paolo mit dem Festland zu verbinden. Dieses Projekt wurde, trotz der ländlicheren Lage ausserhalb einer Metropolregion, trotzdem von einem Millionenpublikum besucht, Christos Weltruhm war auch diesem Projekt vorausgeeilt und ermöglichten hier ebenso die vollständige Eigenfinanzierung durch den Künstler.

2018: Bereits seit 1977 läuft die Planung des Projekts The Mastaba bei der 410000 gestapelte Ölfässer in Form eines ägyptischen Grabmals Mastaba aufgetürmt werden sollen. Das raumgreifende Projekt, das in der Wüste Abu Dhabi geplant ist, soll eine Grösse von 300 x 225 Metern Grundfläche, bei einer Höhe von 150 Metern erreichen. Die Realisation ist bis heute noch nicht gesichert da die umfangreichen Verhandlungen zur Genehmigung nicht ganz abgeschlossen sind. Es soll zudem ausnahmsweise eine dauerhafte Installation entstehen die dem dann wohl kostspieligsten Projekt Christo's Rechnung trägt, es sind hier rd. 500 Millionen US-Dollar veranschlagt.
1998 konnte vorab im Londoner Hyde Park eine kleinere Version von The Mastaba von Christo umgesetzt werden diese stellt ein Siebtel der Grösse der projektierten Mastaba in Abu Dhabi dar.

Internationale Anerkennung (Auswahl):

Kaiserring der Stadt Goslar 1987
Mitglied der National Academy New York 2011
49. Theodor-Heuss-Preis 2014

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