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Bridget Riley
Druckgrafiken:



One small Step Bridget UK

One Small Step Silkscreen Print 2009 RL01

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Bridget Riley Biografie:

Bridget Louise Riley *24. April 1931 in West Norwood, London, Grossbritannien


Kindheit und Jugend:
Ihre Kindheit verlebte Bridget Riley in Cornwall (Südwest-England), sie erhielt ihre erste Kunstausbildung am Cheltenham Ladies' College.

Kunststudium:
Weitere Studiengänge folgten dann 1949-1952 am Goldsmiths College (London) sowie am Royal College of Art von 1952 - 1955, dieses schloss Riley mit dem Bachelor of Arts ab.
Vorläufig arbeitete Bridget Riley, auch bedingt durch einen Verkehrsunfall ihres Vaters, den sie längere Zeit pflegte, als Verkäuferin sowie als Kinderbetreuerin bzw. Lehrerin um dann schliesslich in der Werbeagentur J. Walter Thompson (GB) beruflich Fuss zu fassen, hier hauptsächlich im Bereich der Fotografie. Während einer ausgedehnten Italienreise im Jahre 1960 kam sie mit der Kunst der Renaissance sowie dem Futurismus in Berührung.

Erste Erfolge: Ab 1960 entstanden Bridget Riley's erste Op-Art Werke, die ihr 1962 ihre erste bedeutende Einzelausstellung in der Gallery One in London einbrachten, es folgte eine sehr erfolgreiche Ausstellung in der Richard Feigen Gallery in New York die dann auch den kommerziellen Durchbruch bedeutete.

Weitere Erfolge: Neben weiteren Ausstellungen waren 1965 die Gemeinschaftsausstellung The Responsive Eye im MoMA / New York sowie die Teilnahme an der Biennale von Venedig Meilensteine der aufstrebenden Künstlerin.
Ab 1967 begannen Experimente mit Grau- und Farbtönen, die fortan bestimmend für Ihr Werk sein würden. Es folgte die Teilnahme an der IV. Documenta in Kassel / Deutschland im Jahre 1968, ebenso ihre folgende Teilnahme 
an der Documenta VI im Jahre 1977 (die documenta gilt heute als wichtigste Ausstellung der zeitgenössischen Kunst weltweit).
Bridget Riley war bis heute auf rd. hundert Einzelausstellungen sowie mehreren hundert Gruppenausstellungen global vertreten.

Internationale Anerkennung: Als besondes hervorzuhebende Auszeichnungen gelten u. A. der Internationale Preis für Malerei der XXXIV. Venedig Biennale 1968, der Kaiserring der Stadt Goslar 2009 sowie der Rubenspreis der Stadt Siegen 2012.

Werk: Bridget Riley gilt als prominente, wenn nicht prominenteste Vertreterin und Wegbereiterin der Op-Art (Optische Kunst), richtungsweisend war hier ihre Beteiligung an der Ausstellung The Responsive Eye in der MoMA / New York 1965, die in die Gründerzeit dieser Kunstrichtung fällt.
Kennzeichnend für Ihr Werk ist der Umgang mit geometrischen Motiven die, bedingt durch sich wiederholende und zueinander leicht abweichenden Anordnungen, optische Täuschungen sowie Bewegung suggerieren. Bis in die 70er Jahre dominierten Schwarztöne in Kontrastierung zu weiss, danach dann verstärkt auch weitere interessante Effekte durch die Verwendung von Farbflächen.
Diese geometrishen Bilder sind meist recht gross, nahezu raumfüllend, anscheinend um den Betrachter direkt körperlich mit einzubeziehen und zeigen dabei eine selten gesehene Akribie der Mal- und Zeichentechniken, ein Phänomen das sich auch in ihren, meist sehr viel kleinformatigeren, Druckgrafiken wiederspiegelt.



Einzel- und Gruppenausstellungen (Auswahl):

2019/2020:   Bridget Riley. Retrospektive - Hayward Gallery, London, UK

2019:   Bridget Riley. Retrospektive - Scottish National Gallery, Edinburgh, UK

2019:   Bridget Riley. "Entdecken, was Sehen sein kann." - Museum im Kulturspeicher, Würzburg, Deutschland

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1965:  Wichtige frühe Gruppenausstellung: The Responsive Eye, MoMA, New York



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